CMY CUBES: How Clouds Change Color Before a Storm

Wie Wolken vor einem Sturm ihre Farbe ändern

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, wie sich der Himmel kurz vor einem Sturm verändert? Helle weiße Wolken werden langsam grau. Die Luft fühlt sich schwerer an. Manchmal nimmt der Himmel sogar einen grünlichen oder gelblichen Stich an. Die Veränderung kann dramatisch wirken, fast schon filmreif. Der Grund, warum Wolken vor einem Sturm ihre Farbe ändern, ist kein Geheimnis. Es ist die Wissenschaft des Lichts.

CMY Cubes color mixing

Warum Wolken normalerweise weiß sind

Wolken bestehen aus winzigen Wassertröpfchen oder Eiskristallen, die in der Luft schweben. Diese Tröpfchen sind groß genug, um alle sichtbaren Wellenlängen des Sonnenlichts annähernd gleichmäßig zu streuen. Wenn alle Wellenlängen zusammen gestreut werden, sehen wir Weiß. Deshalb wirken Schönwetterwolken am blauen Himmel hell. Sonnenlicht dringt in die Wolke ein, prallt in den Tröpfchen herum und tritt in alle Richtungen wieder aus. Licht rein. Licht gestreut. Weiß raus.

Was sich vor einem Sturm ändert

Vor einem Sturm werden Wolken dicker und höher. Gewitterwolken, insbesondere Kumulonimbuswolken, erstrecken sich hoch in die Atmosphäre und werden dicht mit Wassertröpfchen und Eis. Wenn Wolken dicker werden, kann weniger Sonnenlicht durch sie dringen. Anstatt dass das Licht leicht hinein- und herausprallt, wird ein Großteil davon absorbiert, mehrfach gestreut oder ganz blockiert. Wenn weniger Licht von der Unterseite der Wolke Ihre Augen erreicht, erscheint sie dunkler. Grau ist einfach das, was passiert, wenn weißes Licht reduziert wird. Je dicker die Wolke, desto dunkler sieht sie aus.

Warum Sturmwolken dunkelgrau oder fast schwarz aussehen

Dunkle Sturmwolken sind eigentlich nicht schwarz. Sie erscheinen dunkel, weil sehr wenig Sonnenlicht bis zum Boden gelangt. Stellen Sie sich vor, Sie halten ein dünnes weißes Tuch gegen die Sonne. Es leuchtet hell. Stapeln Sie viele Tücher übereinander, und es dringt weniger Licht hindurch. Der Stapel sieht dunkler aus. Sturmwolken funktionieren genauso. Die große Menge Wasser in ihnen blockiert und absorbiert Sonnenlicht, wodurch starke Schatten darunter entstehen. Je dunkler die Wolkenbasis ist, desto mehr Feuchtigkeit kann sie enthalten.

Warum der Himmel vor einem Sturm manchmal grün wird

Eine der dramatischsten Farben vor einem Sturm ist Grün. Dies geschieht oft vor schweren Gewittern. Der grüne Farbton entsteht, wenn Sonnenlicht dicke Sturmwolken durchdringt, die große Mengen Wasser und manchmal Hagel enthalten. Am späten Nachmittag, wenn das Sonnenlicht bereits wärmer und tiefer am Himmel steht, dominieren rote und gelbe Wellenlängen. Wenn dieses warme Licht mit dem in der Atmosphäre gestreuten blauen Licht und den dichten Wassertröpfchen in der Wolke interagiert, kann es einen grünlichen Farbton erzeugen. Die Wolken sind nicht grün. Das durch sie dringende Licht wird auf bestimmte Weise gefiltert und gestreut. Licht plus Dichte plus Winkel ergibt Farbverschiebung.

Wie Lichtstreuung unsere Wahrnehmung formt

Die Farbe der Wolken hängt von Streuung und Absorption ab. Wenn Licht auf Partikel in der Atmosphäre oder Tröpfchen in Wolken trifft, ändert es seine Richtung. Einige Wellenlängen streuen mehr als andere. Die Dicke der Wolke bestimmt, wie oft das Licht abprallt, bevor es austritt. In dünnen Wolken entweicht das Licht leicht und wir sehen Weiß. In dicken Wolken wird das Licht wiederholt gestreut und sehr wenig tritt unten aus. Die Wolke erscheint grau oder dunkel. Dieselben Prinzipien gelten, wann immer Licht dichte Schichten oder Filter durchdringt. Die Struktur bestimmt die Farbe.

Warum sich Sturmlicht anders anfühlt

Vor einem Sturm ändert sich die Gesamtbeleuchtung. Der Himmel wird dunkler. Farben am Boden können gesättigter wirken. Schatten werden weicher. Die Atmosphäre kann einen gelblichen oder grünen Ton annehmen. Eine dicke Wolkendecke filtert das Sonnenlicht und reduziert bestimmte Wellenlängen stärker als andere. Infolgedessen verschiebt sich das Gleichgewicht des Lichts, das Ihre Augen erreicht. Unser Gehirn ist sehr empfindlich auf diese Veränderungen, weshalb sich das Licht vor dem Sturm so auffällig und intensiv anfühlt.

Der Himmel als lebendige Lektion in der Lichtwissenschaft

Wolken ändern ihre Farbe vor einem Sturm, weil sich ihre Struktur ändert. Wenn sie dicker und dichter werden, dringt weniger Sonnenlicht hindurch. Die Unterseite verdunkelt sich. Manchmal erzeugt gefiltertes Licht je nach Winkel und atmosphärischen Bedingungen grüne oder gelbe Töne. Was dramatisch wirkt, ist Physik. Licht trifft auf Wassertröpfchen. Wellenlängen streuen. Dichte nimmt zu. Helles Weiß wird grau. Der Himmel ändert nicht seine Stimmung. Er ändert, wie er mit Licht umgeht. Sobald man das versteht, wird sogar ein Sturm zu einer Lektion in Farbwissenschaft.

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